Wissenswertes über:
Die Bolustokolyse wurde aus dem Gedanken heraus entwickelt, dass die Beeinflussung des Organismus durch Adrenalin ebenfalls pulsatil erfolgt, in der Hoffnung, so eine Tokolyse mit weniger Substanz und damit weniger Nebenwirkungen durchführen zu können.
Das Prinzip der Bolustokolyse, d.h. der intermittierenden Abgabe von Betamimetika eröffnet eine sinnvolle Möglichkeit, die Dosierung an den jeweiligen Bedarf zu adaptieren, indem die Zeitintervalle zwischen den abgegebenen Boll verändert werden.
Die daraufhin entwickelte pulsatil arbeitende Spritzenpumpe infundiert kleine Mengen von Partusisten hoher Konzentration in wählbaren Zeitabständen.
Im Vergleich zum bisher verwandten kontinuierlichen Tokolyseschema konnte bei der Bolustokolyse derselbe therapeutische Effekt mit nur 1/5 der Dosis und somit kaum Nebenwirkungen gesehen werden.
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